1. Monpay

Monpay ist eine Zahlungslösung, die bestehende Anbieter wie PayPal oder Klarna um zusätzliche Funktionen erweitert. Kunden können weiterhin mit bekannten Zahlungsmethoden wie PayPal, Klarna, Karte oder SEPA bezahlen.
Was du zahlst:
Basic Plan: 49 € pro Monat
Pro Plan: 99 € pro Monat
- Monpay selbst erhebt keine zusätzlichen prozentualen Transaktionsgebühren
- Es fallen weiterhin nur die Gebühren des jeweiligen Zahlungsanbieters wie PayPal oder Klarna an
Beispiel:
Bei 50.000 € Zahlungsvolumen pro Monat zahlst du bei Monpay weiterhin nur den gewählten Tarif von 49 € oder 99 € pro Monat. Zusätzliche prozentuale Gebühren durch Monpay entstehen nicht.
Stärken:
- Keine zusätzlichen prozentualen Plattformgebühren bei wachsendem Umsatz
- Auszahlungen laut Anbieter häufig innerhalb von etwa 24 Stunden
- Einmalzahlungen und Ratenzahlungen in einem System
- Automatische Rechnungsstellung bereits integriert
- Anpassbarer Checkout für Branding und Nutzerführung
- Bekannte Zahlungsarten bleiben erhalten
Wo Unterschiede entstehen:
- Die Kosten bleiben unabhängig vom Umsatz über den gewählten Tarif planbar
- Es wird kein zusätzlicher prozentualer Anteil pro Verkauf berechnet
- Monpay tritt nicht als Reseller auf
- Der Fokus liegt stärker auf Zahlungsabwicklung, Liquidität und Kostenstruktur
Wann es sinnvoll ist:
Vor allem für Unternehmen mit höheren Verkaufspreisen, Ratenzahlungen oder steigendem Zahlungsvolumen. In diesen Bereichen können sich feste monatliche Kosten statt zusätzlicher prozentualer Gebühren langfristig stärker bemerkbar machen.
2. Stripe

Stripe gehört zu den bekanntesten Zahlungsanbietern und wird häufig von Online Shops, SaaS Unternehmen und digitalen Geschäftsmodellen genutzt. Besonders stark ist Stripe bei Integrationen und individuellen Anpassungen.
Was du zahlst:
Für europäische Karten liegen die Gebühren in Deutschland aktuell bei 1,5 % + 0,25 € pro erfolgreicher Zahlung.
Je nach Zahlungsart, internationalen Zahlungen oder zusätzlichen Funktionen können weitere Gebühren anfallen. (Stripe)
Beispiel:
Beispiel für eine europäische Kartenzahlung: Bei einem Verkauf über 1.000 € würden auf Basis von 1,5 % + 0,25 € etwa 15,25 € Gebühren anfallen.
Bei einem monatlichen Zahlungsvolumen von 100.000 € könnten bei vergleichbarer Gebührenstruktur etwa 1.525 € Gebühren entstehen. Die tatsächlichen Kosten hängen von den genutzten Zahlungsarten ab.
Stärken:
- Große Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten
- Viele Anbindungen an andere Tools
- International nutzbar
- Für individuelle Anforderungen sehr flexibel
Wo Unterschiede entstehen:
- Mit steigendem Umsatz steigen automatisch auch die Gebühren, da ein prozentualer Anteil jeder Zahlung abgegeben wird
- Auszahlungen erfolgen abhängig von Land, Kontostatus und Auszahlungsrhythmus nicht immer unmittelbar nach dem Zahlungseingang
- Der Umfang an Funktionen kann für einfache Geschäftsmodelle teilweise mehr sein als tatsächlich benötigt
Wann es sinnvoll ist:
Vor allem für Unternehmen mit internationalen Kunden, eigenen Entwicklerteams oder speziellen technischen Anforderungen. Wer hauptsächlich auf geringe laufende Kosten oder schnelle Verfügbarkeit der Einnahmen achtet, schaut sich häufig zusätzlich andere Modelle an.
3. Digistore24

Digistore24 ist vor allem im deutschsprachigen Raum weit verbreitet und wird häufig für Coachings, Kurse und andere digitale Produkte genutzt. Der große Vorteil ist, dass viele Funktionen bereits integriert sind und ohne technische Einrichtung genutzt werden können.
Was du zahlst:
Bis 400 € Produktpreis: 7,9 % + 1 € pro Verkauf
Für Preisanteile über 400 € gelten je nach Zahlungsart teilweise reduzierte Gebührenmodelle (help.digistore24.com)
Beispiel:
Bei einer Zahlung über 1.000 € mit üblichen Zahlungsarten können ungefähr 62 € Gebühren anfallen.
Bei 100.000 € Zahlungsvolumen im Monat kann das mehrere Tausend Euro ausmachen. Die tatsächlichen Kosten können je nach Zahlungsart und Produktpreis abweichen. (help.digistore24.com)
Stärken:
- Checkout, Rechnungen und Affiliate System direkt integriert
- Schneller Start ohne technische Kenntnisse
- Besonders im Bereich digitaler Produkte etabliert
Wo Unterschiede entstehen:
- Bei prozentualen Gebührenmodellen steigen die Gesamtkosten mit zunehmendem Zahlungsvolumen
- Auszahlungen erfolgen abhängig von den gewählten Einstellungen und Auszahlungsintervallen (help.digistore24.com)
- Der Umfang an Anpassungsmöglichkeiten kann je nach Anwendungsfall unterschiedlich ausfallen
Wann es sinnvoll ist:
Vor allem für den schnellen Einstieg oder wenn möglichst viel in einem System gebündelt sein soll. Vor allem für Unternehmen, die möglichst viele Funktionen in einem System bündeln und schnell starten möchten. Faktoren wie Gebührenstruktur oder Auszahlungsmodell können je nach Geschäftsmodell unterschiedlich gewichtet werden.
4. CopeCart

CopeCart wird vor allem im Coaching, Kurs und Infoproduktbereich genutzt. Der Fokus liegt darauf, Verkäufe schnell ohne großen technischen Aufwand umzusetzen.
Was du zahlst:
Keine monatliche Grundgebühr
Standardmäßig 4,9 % + 1 € pro Verkauf (help-eu.copecart.com)
Beispiel:
Auf Basis einer Gebühr von 4,9 % + 1 €: Bei einem Verkauf über 1.000 € würden ungefähr 50 € Gebühren anfallen.
Bei einem monatlichen Zahlungsvolumen von 100.000 € könnten auf Basis derselben Gebührenstruktur ungefähr 4.900 € zuzüglich fixer Gebühren pro Verkauf entstehen. Die tatsächlichen Kosten können je nach Zahlungsart und Modell abweichen. (help-eu.copecart.com)
Stärken:
- Schnell eingerichtet und direkt einsatzbereit
- Zahlungsabwicklung bereits integriert
- Affiliate Funktionen und weitere Verkaufsfeatures verfügbar
- Keine monatlichen Kosten zum Einstieg(OMR)
Wo Unterschiede entstehen:
- Bei prozentualen Gebührenmodellen steigen die Gesamtkosten mit zunehmendem Zahlungsvolumen
- Auszahlungen erfolgen abhängig von den gewählten Einstellungen und dem jeweiligen Modell
- Der Umfang an Anpassungsmöglichkeiten im Checkout kann je nach Anwendungsfall unterschiedlich ausfallen
Wann es sinnvoll ist:
Vor allem für Unternehmen, die eine möglichst einfache Komplettlösung mit integrierten Verkaufsfunktionen nutzen möchten. Faktoren wie Gebührenmodell, Checkout Anpassungen und Auszahlungsstruktur können je nach Geschäftsmodell unterschiedlich gewichtet werden.
5. Ablefy

Ablefy ist eine All in One Plattform für digitale Produkte, Kurse und Memberships. Neben der Zahlungsabwicklung lassen sich auch Mitgliederbereiche, Inhalte und Verkaufsprozesse in einem System verwalten.
Was du zahlst:
Tarife starten laut Anbieter aktuell ab 39 € pro Monat.
Je nach Tarif und gewähltem Modell können zusätzlich transaktionsabhängige Gebühren anfallen, beispielsweise ab 3,9 % pro Verkauf im Seller Modell. (ablefy)
Beispiel:
Auf Basis einer Transaktionsgebühr von 3,9 %: Bei einem Verkauf über 1.000 € könnten zusätzlich rund 39 € Gebühren anfallenanfallen. Die tatsächlichen Kosten können je nach Tarif, Modell und Zahlungsart abweichen. (ablefy)
Stärken:
- Zahlungsabwicklung, Mitgliederbereich und digitale Inhalte in einem System
- Einfache Nutzung ohne großen technischen Aufwand
- Geeignet für Kurse, Memberships und digitale Produkte
- Viele Verkaufsfunktionen innerhalb einer Plattform integriert (ablefy)
Wo Unterschiede entstehen:
- Neben monatlichen Tarifkosten können abhängig vom Modell zusätzliche transaktionsabhängige Gebühren anfallen
- Der Schwerpunkt liegt auf einer Plattformlösung mit mehreren integrierten Funktionen
- Der Umfang an Anpassungsmöglichkeiten kann je nach Anwendungsfall unterschiedlich ausfallen (ablefy)
Wann es sinnvoll ist:
Vor allem für Unternehmen, die Zahlungsabwicklung, Inhalte und Mitgliederbereiche innerhalb einer Plattform bündeln möchten. Faktoren wie Gebührenmodell, Funktionsumfang und Anpassungsmöglichkeiten können je nach Geschäftsmodell unterschiedlich gewichtet werden. (ablefy)
Fazit: Welche Stripe Alternative ist 2026 die richtige?
Am Ende kommt es weniger auf die Anzahl an Funktionen an, sondern eher darauf, wie die Zahlungsstruktur aufgebaut ist und welches Modell zum eigenen Unternehmen passt.
Monpay fokussiert sich vor allem auf die Zahlungsabwicklung selbst. Im Unterschied zu vielen Plattformmodellen erhebt Monpay keine eigenen prozentualen Transaktionsgebühren. Stattdessen bleibt es bei einem festen monatlichen Tarif und den Gebühren des jeweiligen Zahlungsanbieters. Zusätzlich stehen schnelle Auszahlungen im Fokus.
Stripe verfolgt einen anderen Ansatz. Der Anbieter bietet umfangreiche technische Möglichkeiten, Integrationen und Anpassungsoptionen. Für Unternehmen mit individuellen Anforderungen oder Entwicklerteams kann das sinnvoll sein.
Digistore24, CopeCart und Ablefy setzen stärker auf All in One Modelle. Neben der Zahlungsabwicklung sind dort häufig Funktionen wie Checkout, Affiliate Systeme, Mitgliederbereiche oder weitere Verkaufstools integriert.
Je nach Anbieter und Modell unterscheiden sich Gebührenstruktur, Vertragsmodell und Funktionsumfang. CopeCart bietet beispielsweise auch ein Merchant of Record beziehungsweise Reseller Modell an.
Kurz zusammengefasst:
Monpay → Fokus auf Zahlungsabwicklung, feste Kosten, schnelle Auszahlungen
Stripe → Fokus auf technische Flexibilität und Integrationen
Digistore24, CopeCart, Ablefy → Fokus auf Komplettlösungen mit vielen integrierten Funktionen
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt letztlich davon ab, ob der Schwerpunkt eher auf Zahlungsstruktur, technischer Flexibilität oder einer möglichst umfassenden Plattformlösung liegt.
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