Denn Umsatz bringt wenig, wenn man mehrere Tage oder sogar Wochen darauf warten muss. Gerade für Unternehmen mit hohen Werbekosten, Mitarbeitern oder laufenden Ausgaben kann die Auszahlungsgeschwindigkeit einen größeren Einfluss auf den Geschäftserfolg haben als minimale Unterschiede bei den Gebühren.
Welche Zahlungsabwickler zahlen am schnellsten aus?
Die Auszahlungszeiten unterscheiden sich je nach Anbieter teilweise erheblich.
Monpay: In den meisten Fällen innerhalb von 24 Stunden
Digistore24: Auszahlungen erfolgen an festen Auszahlungstagen
CopeCart: Standardmäßig werden 80 % nach 14 Tagen ausgezahlt, die restlichen 20 % folgen später
Ablefy: Auszahlung abhängig vom jeweils angebundenen Zahlungsanbieter
Wichtig: Die tatsächliche Auszahlungsdauer kann je nach Zahlungsmethode, Bank, Wochenende oder Feiertag variieren.
100 Verkäufe à 1.000 €: Der Unterschied wird sichtbar
Nehmen wir an ein Unternehmen erzielt 100 Verkäufe pro Monat. Bei einem Verkaufspreis von 1.000 € entspricht das einem Monatsumsatz von 100.000 €. Jetzt wird die Auszahlungsgeschwindigkeit umso relevanter.
Auszahlungszeit/ Durchschnittlich gebundene Liquidität
1 Tag ca. 3.300 €
7 Tage ca. 23.300 €
14 Tage ca. 46.700 €
Fast 50.000 € können bei einer Auszahlungszeit von 14 Tagen vorübergehend außerhalb des direkten Zugriffs des Unternehmens liegen. Das sind keine Gebühren sondern Geld, das bereits verdient wurde, aber noch nicht für Werbeanzeigen, Mitarbeiter, neue Projekte oder Wachstum eingesetzt werden kann.
Warum viele Anbieter langsamer auszahlen
Die Auszahlungsgeschwindigkeit hängt nicht nur von der Technik ab. Viele Zahlungsanbieter übernehmen zusätzliche Rollen innerhalb der Zahlungsabwicklung. Manche arbeiten als Merchant of Record, andere nutzen interne Risikomodelle, Sicherheitseinbehalte oder feste Auszahlungszyklen. Dadurch entstehen zusätzliche Prüfungen und Prozesse, bevor Gelder ausgezahlt werden können. Für Unternehmen bedeutet das häufig längere Wartezeiten auf bereits erzielte Umsätze.
Warum Monpay auf Auszahlungen innerhalb von 24 Stunden setzt
Monpay verfolgt einen anderen Ansatz: Monpay arbeitet nicht als Merchant of Record und tritt nicht als Verkäufer zwischen Unternehmen und Kunde. Stattdessen bleibt das Unternehmen selbst Vertragspartner seiner Kunden. Dadurch entstehen direkte Zahlungsflüsse ohne zusätzliche Zwischenebenen. Monpay hält keine Kundengelder zurück und arbeitet nicht mit den Einnahmen seiner Nutzer. Das ermöglicht schnelle Zahlungsprozesse und sorgt dafür, dass Unternehmen in den meisten Fällen innerhalb von 24 Stunden Zugriff auf ihre Einnahmen erhalten. Verzögerungen können lediglich durch externe Faktoren wie Wochenenden, Feiertage oder bankseitige Verarbeitungszeiten entstehen.
Fazit
Die Frage nach den Gebühren ist wichtig. Die Frage nach der Auszahlungsgeschwindigkeit ist oft wichtiger. Wer sein Unternehmen aktiv wachsen lassen möchte, sollte deshalb nicht nur darauf achten, was ein Zahlungsanbieter kostet, sondern auch darauf, wann das Geld tatsächlich auf dem Konto landet. Für viele Unternehmen kann eine Auszahlung innerhalb von 24 Stunden den Unterschied zwischen gebundenem Kapital und sofort nutzbarer Liquidität ausmachen. Gerade bei steigenden Umsätzen wird dieser Unterschied schnell fünfstellig.


